Apotheke in Bonnland

 

 

 

Im Jahrbuch 2012 haben wir über die Arnsteiner Apotheken berichtet. Im Distrikt Arnstein gab es zwei weitere Apotheken: In Wülfershausen und in Bonnland. Letztere soll in diesem Artikel beleuchtet werden.

 

Vorbemerkung

 

Bonnland ist ein kleiner Ort nahe des Bachgrundes, einem kleinen Tal in Unterfranken. Es gehört heute zur Saalestadt Hammelburg. Die Gemeinde ist nicht mehr existent. Sie wurde erstmals1938 ausgesiedelt, nach dem Kriege wieder besiedelt und dann 1965 endgültig aufgelöst. Die bestehenden Häuser dienen nun dem Militär als Übungsgelände.

 

Unter der Bezeichnung ‚Bonnlant‘ wurde dieser Ort ursprünglich 753 und 780 erstmalig erwähnt. In der Zeit des Bestehens der Apotheke hatte Bonnland stets um die 400 Einwohner. Das Dorf war vor allem durch seine Herrschaft, den Freiherren von Gleichen-Rußwurm bekannt. Außerdem weilte hier Friedrich von Schiller Ende des 18. Jahrhunderts einige Male. Seine Tochter Emilie heirate 1828 den Bonnländer Patensohn Friedrichs von Schiller, Adelbert von Gleichen-Rußwurm, und lebte bis zu ihrem Tode 1872 in dem romantischen Schloss Greifenstein in Bonnland.i Weiterhin war Bonnland die Heimat von Schillers Enkel, dem ersten deutschen Impressionisten Ludwig von Gleichen-Rußwurm.

 

Gründung der Apotheke

 

Der Gründung der Apotheke in Bonnland ging ein heftiger Streit voraus. Auch vor mehr als 150 Jahren waren Gewerbetreibende, darunter auch die Apotheker, bemüht, möglichst wenig Konkurrenz zu haben. So war die Situation auch im Distrikt Arnstein in den 1850er Jahren. Dort gab es seit gut fünfzig Jahren in Arnstein die Apotheke, die seinerzeit dem Pharmazeuten Johann Eberhard Adami gehörte.ii

 

Dieser, wie auch die Apotheker in Karlstadt, Hammelburg und Gemünden wehrten sich gegen eine neue Apotheke in ihrem bisherigen Geschäftsgebiet. Auf insgesamt 13 Seiten begründeten die Apotheker am 19. November 1853, warum sie die Errichtung einer neuen Apotheke für falsch hielten.iii Dabei wollte die Bevölkerung auch in diesem abgelegenen Ort eine bürgernahe Stelle, in der sie ihre Medikamente einkaufen konnte. Bonnland war seinerzeit eine Gemeinde mit 414 Einwohnern und - was sicherlich wesentlich für die Errichtung einer Apotheke war - hatte einen Arzt (Dr. Ch. J. Merkiv ) im Dorf. Außerdem gab es zu der Zeit viele wohlhabende jüdische Bürger. Insgesamt waren es 16 jüdische Familien, während zur gleichen Zeit im weitaus größeren Arnstein nur 15 Familien des gleichen Glaubens ansässig waren.v

 

Der Pharmazeut Jakob Pfister aus Würzburg beantragte mit Schreiben vom 20. September 1853 beim Kgl. Bayerischen Landgericht Arnstein die Konzession für den Betrieb einer Apotheke in Bonnland. Auf elf Seiten begründete er, warum er es für wichtig hielt, in diesem Ort eine Apotheke zu errichten.vi Bereits am 5. September 1851 hatte er beantragt, eine Apotheke zu gründen, diesmal jedoch in Gräfendorf. Er wies darauf hin, dass Bonnland mit seinen gut 400 Einwohnern nicht allein zu versorgen sei, sondern dass noch folgende Orte zu dessen Einzugsgebiet gehörten:

 

Aschfeld mit 626 Einwohnern (Landgericht Karlstadt)

Münster - 109 – (ab hier Landgericht Gemünden)

Bühler - 182

Aschenroth - 334

Weiersfeld - 262

Karsbach - 546

Höllrich - 426

Heßdorf- 572

Weickersgrüben - 300

Gauaschach - 453 – (ab hier Landgericht Arnstein)

Hundsbach - 266

Obersfeld - 408

Neubessingen - 157

Hundsfeld - 502 (Landgericht Hammelburg)

 

Nach seiner Meinung wären die Entfernungen zu den anderen Apotheken ziemlich weit. So seien die Apotheken wie Arnstein, Karlstadt, Hammelburg und Gemünden etwa zweieinviertel Stunden entfernt, während es von den oben angeführten Orten nach Bonnland nur eine Viertelstunde bis maximal ein einviertel Stunden Wegstrecke sei. Weiter erklärte Pfister, dass alle Ortschaften in einer der besten Gegenden Unterfrankens liegen würden. Die Verluste, die die umliegenden Apotheken durch einen Wettbewerber zu erleiden hätten, wären so gering, dass diese Kollegen keine Probleme bekommen würden.

 

Der Anwalt Dr. Stumpf, der die Interessen des Arnsteiner Apothekers Adami vertrat, kam seltsamerweise auf ganz andere Einwohnerzahlen. So hat bei ihm Bonnland nur 349 Einwohner, Gauaschach 551 Einwohner, Hessdorf 492 Einwohner, Hundsfeld dafür wieder 616 Einwohner. Außerdem monierte Dr. Stumpf, dass es in Bonnland zu der Zeit keine vernünftige Mietwohnung für eine Apotheke gäbe.vii

 

Doch so leicht machte es die Königliche Regierung dem Bewerber nicht. Sie beauftragte den Physikus Dr. G. Schneider mit einem Gutachten. Auf vier handschriftlich eng beschriebenen Seiten legte dieser dar, warum er eine Neueröffnung der Apotheke in Bonnland nicht empfehlen könne. Fazit war:

 

Die Errichtung einer Apotheke in Bonnland ist:

1.) kein Bedürfnis, wollte man daselbst eine solche errichten, so

2.) dürfte eine nur solch kümmerliche Lebensfähigkeit haben und sie nur:

3.) auf Kosten und zum großen Nachteil der bereits bestehenden Apotheken sein.“

 

Auch Pfisters Konkurrenten versuchten noch einmal, die Regierung in ihrem Sine zu beeinflussen: So probierten es Eberhard Adami aus Arnstein am 18. August 1854 und Apotheker Straub aus Hammelburg am 21. August 1854 mit weiteren Eingaben, die Errichtung der Apotheke zu verhindern.viii

 

Aber auch andere Pharmazeuten bemühten sich um die Konzession. Privatier und Apotheker Heinrich Philipp Ulrich aus Schweinfurt bat am 4. Oktober 1853 die Kgl. Regierung von Unterfranken und Aschaffenburg um die Erlaubnis zur Errichtung einer Apotheke in Bonnland. Er wollte, dass sich sein Sohn hier ansässig machen könnte und versicherte, dass er ihm dazu 6.000 Gulden in bar mitgeben würde.ix

 

Auch August Schmidtborn, 46 Jahre alt, früher Apotheker in Alzenau bat am 29. November 1853 um die Errichtung einer Apotheke in Bonnland. In seinem Bewerbungsschreiben hob er hervor, dass er kurz zuvor bei der Konzession in Schöllkrippen einem Mitwettbewerber unterlegen war. Anscheinend war ihm die Konzession auch zugesagt, aber als die Zusage nach Bonnland kam, war er unbekannt verzogen.x

 

 

Der nächste Kandidat war Heinrich Müller aus Markbreit. Er legte am 4. Februar 1854 seine Bewerbung mit einem Impfschein von 1823, dem Zeugnis des Gymnasiums zu Würzburg von 1828, den Militärentlassungsschein von 1834 und den Taufschein von 1838 vor. Zu diesen Unterlagen kamen später noch:

- Zeugnis des Apothekers Dr. Pettenkofer aus München von 1831;

- Zeugnis des Medizinal-Comités aus München von 1833;

- Zeugnis des Bürgermeistes aus Zweibrücken von 1839;

- Zeugnis des Arztes Dr. Stemmler von 1839;

- Zeugnis des Armenpflegschaftsrates zu Zweibrücken von 1839;

- Zeugnis des Regimentsarztes Dr. Kienhofer von 1839.

 

Auch er besaß 6.000 Gulden zur Anschaffung der notwendigen Einrichtungen, ‚die wohl ausreichen dürfen‘, wie er meint. Als er nicht zum Zuge kam, legte er gegen den Bescheid des Staatsministeriums des Handels und der öffentlichen Arbeiten am 8. Oktober 1855 eine Nichtigkeitsbeschwerde ein.xi

 

Apotheker Jakob Pfister

 

Mit Entscheid vom 28. September 1853 erteilte die Kgl. Regierung von Unterfranken und Aschaffenburg, Kammer des Inneren, Würzburg, dann Jakob Pfister die Konzession zur Errichtung einer Apotheke in Bonnland. Beigefügt war diesem Schreiben eine Akte mit 37 Anlagen.xii

 

Bis er jedoch die endgültige Eröffnung der Apotheke vornehmen konnte, vergingen noch einmal zwei Jahre. Mit Schreiben vom 30. Juni 1855 zeigte Jakob Pfister dem Kgl. Landgericht Arnstein an, dass er nunmehr die Apotheke eröffnet habe.

 

Vor diesem Zeitpunkt war der verheiratete Pfister Verweser der Filialapotheke in Poppenhausen. Vorher war er drei Jahre bei Apotheker Wagner in Würzburg beschäftigt gewesen. Insgesamt konnte er auf eine Berufserfahrung von zehneinhalb Jahren in verschiedenen Apotheken zurückblicken. Seine Approbation hatte er bei der Kgl. Medizinalkommission in Bamberg am 14. Juni 1840 mit der Note ‚eminens‘ (hervorragend) abgelegt.

 

Pfister bemühte sich von Anfang an um weitere Verdienstmöglichkeiten. So übernahm er gleichzeitig mit Eröffnung der Apotheke 1855 auch eine Postagentur.xiii Zu seinem ‚Bestellbezirk‘ gehörten die Orte Bühler, Gauaschach, Hundsbach, Hundsfeld, Münster und Obersfeld.xiv

 

Bereits kurz nach der Apothekeneröffnung wurde schon am 27. Juni 1855 die erste Visitation durch die Kgl. Regierung von Unterfranken vorgenommen.xv

 

Anscheinend lief die Apotheke in den ersten Jahren relativ gut oder Pfister wollte sich von den anstrengenden Dauerdienststunden ein wenig Luft verschaffen. Am 14. August 1867 setzte er ein Inserat in die Zeitung, in der er eine Lehrlingsstelle anbot.xvi

 

Jakob Pfister verstarb am 7. Juni 1873. Er hinterließ neben einer Ehefrau die Kinder Max und Friedrich, die zu diesem Zeitpunkt 17 und 13 Jahre alt waren. Als Vormund wurde Karl Satter, Pfarrer in Hundsbach bestellt.xvii Er erbat von der Kgl. Regierung in Würzburg die Berechtigung zum Verkauf der Apotheke.xviii

 

Als Verweser bewarb sich am 22. Juni 1873 F. Fischer aus Rothenburg.xix Er war zuletzt in Alzenau tätig und die Regierung gewährte ihm auch die Konzession am 3. Juli 1873. Wahrscheinlich kamen die Witwe und Fischer nicht zu einem übereinstimmenden Kaufpreis, denn die Witwe verweigerte mit Schreiben vom 24. Juli 1873 die Übergabe der Apotheke.xx

 

Apotheker August Heger

 

Endgültig wurde die Konzession durch die Kgl. Bayerische Regierung von Unterfranken und Aschaffenburg, Kammer des Inneren, Würzburg am 17. November 1873 an den aus Arnstein stammenden Apotheker Michael August Heger vergeben.xxi

 

Auch Heger beschäftigte einen Lehrling. 1876 ist vermerkt, dass er Gregor Höfling aus Lohr ausbildete.xxii

 

Leider konnte er nur wenige Jahre seinem Beruf nachgehen. Er starb bereits im Jahre 1879. Seine Gattin Sabine Heger übernahm als Eigentümerin die Apotheke. Als Verweser wurde der Pharmazeut Richard Börner zugelassen. Bevor er jedoch die Bestallungsurkunde erhielt, sollte er sich wegen der entsprechenden Verpflichtungserklärung beim Landgericht in Arnstein melden. Jedoch schien er ob der vielen Arbeit in Bonnland nicht abkömmlich zu sein. Er wies mit Schreiben vom 10. März 1879 darauf hin, dass er 1872 als Verweser in Volkach arbeitete, dann ein Jahr später die Apotheke in Forchheim führte. Da die Apotheke in Bonnland demnächst verkauft werden soll und er dann nicht mehr hier arbeiten würde, bat er das Landgericht, die Vorladung nach Arnstein zu verschieben.

 

Anscheinend verzögerte sich der Verkauf der Apotheke, denn das Kgl. Bezirksamt Karlstadt schrieb am 24. April 1879 an den Bürgermeister in Bonnland, dass er innerhalb von acht Tagen anzuzeigen habe, wer derzeit die Verwaltung der Apotheke betreiben würde.xxiii

 

Da die Witwe des Apothekers das Recht hatte, die Apotheke unter Beauftragung eines Verwesers die Apotheke weiter zu führen, übergab sie Richard Börner diese Aufgabe auch weiterhin. Er übergab im Mai 1879 dem königlichen Bezirksarzt Dr. Huth seine Zeugnisse, damit sie dieser an das Bezirksamt weiterleiten sollte.

 

Wahrscheinlich waren die Einnahmen aus der Apotheke doch sehr gering, denn Börner wollte anscheinend die Apotheke wieder verlassen. Deshalb bewarb sich ein W. Kornacher aus Öttingen am 9. November 1879 um die Stelle als Verweser. Es kam nicht zum Vertrag, denn am 1. August 1880 machte Apotheker Anton Streng eine Anzeige an den kgl. Bezirksarzt Dr. Huth, dass er die Verwaltung der Apotheke übernommen habe.xxiv

 

Auch dessen Amtszeit war nur kurz, denn schon am 9. Januar 1881 meldete sich der Apotheker Ph. Knoblauch beim Bezirksamt, dass er ab Jahresbeginn die Verwaltung in Bonnland inne habe. Auch dessen Amtszeit währte nur kurz: Schon am 12. Mai 1881 meldete der Bonnländer Bürgermeister, dass Knoblauch die Verwaltung am 1. Mai 1881 beendet habe und nunmehr Joseph Zwirrlein, geboren am 9. Mai 1849 in Hammelburg, die Apotheke führen würde. Zwirrlein war vorher Apotheker in Billigheim, was ihm vom Großherzoglich Badischen Bezirksamt Mosbach bestätigt wurde.

 

Auch im gefiel es nicht lange in Bonnland, denn am 10. Dezember 1881 meldete der Bürgermeister wiederum dem kgl. Bezirksamt Karlstadt, dass der Apotheker Zwirrlein am 1. Dezember 1881 die Verwaltung niedergelegt habe. Neuer Verweser sei nun Otto Hoch aus Wertheim.

 

Auch dessen Verweildauer war nur kurz. Denn am 29. April 1882 wurde Hans Schurzig aus Unterickelsheim als neuer Verwalter bestellt. Ihm folgte bereits am 20. Mai 1882 Heinrich Thoma, der am 28. Dezember 1835 in Regensburg geboren wurde.xxv

 

Apotheker August Schmidt

 

Als neuer Apotheker und gleichzeitig Eigentümer stellte sich am 22. August 1882 der Pharmazeut August Schmidt, geboren am 17. August 1849 in Oberaltertheim, dem Bezirksamt Karlstadt vor. Er erklärte, dass er die Apotheke von der Witwe Heger käuflich erworben hat und hierfür die Konzession wünsche. Vorher war er drei Jahre Besitzer der Apotheke in Markt Bibart.xxvi

 

Der Kaufpreis für die Apotheke im Haus Nummer 66 betrug 28.000 Mark. Kein niedriger Betrag, wenn man denkt, dass es sich um ein Haus und einen geringen Bestand an Medikamenten in einem kleinen Dorf wie Bonnland handelte.xxvii Verheiratet war August Schmidt mit Anna, eine geborene Scherer, die später nach Bonn verzog. Auch Schmidt behielt die Postagentur in Bonnland bei.xxviii

 

Doch so ohne weiteres wollte ihm das Kgl. Bezirksamt Karlstadt die Konzession nicht erteilen. Ehe er am 1. Oktober 1882 die Konzession erhielt, erschien im Lohrer Anzeiger am 29. August folgende Bekanntmachung:

 

Apotheker-Conzession betreffend:

Der absolvirte Pharmazeut Herr August Schmidt von Oberaltertheim hat um die persönliche Conzession zum Betriebe der Apotheke in Bonnland nachgesucht, was mit dem Beifügen veröffentlicht wird, dass etwaige Mitbewerbungen binnen vierwöchiger Ausschlußfrist unter Vorlage des Approbationsscheines und der sonstigen Zeugnisse hierorts anzubringen sind.

Karlstadt, den 23. August 1882

Königliches Bezirksamt, Kolb“

 

Die gleiche Anzeige erschien auch im ‚Königlich Bayerischen Kreis-Amtsblatt von Unterfranken und Aschaffenburg, Würzburg‘ am 30. August 1882. Die Insertionskosten im Amtsblatt betrugen 4,30 Mark. Der Lohrer Anzeiger war etwas billiger: Hier musste Schmidt nur 2,40 Mark bezahlen.xxix

 

Wie bereits weiter oben erwähnt, gab es in Bonnland einen Arzt. Diese Position hatte ab dem 1. April 1888 der ledige Arzt Dr. Max Oschmann, geboren am 25. Oktober 1861 in Pfaffenhausen inne. Um einigermaßen über die Runden zu kommen, verlangte er vom Bezirksamt, dass er auch die Leichenschauen in Bonnland, Bühler, Gauaschach, Hundsbach, Münster und Obersfeld übernehmen dürfe.xxx

 

Lange hielt es Dr. Oschmann in diesem kleinen Ort nicht aus. Denn schon am 1. Juni 1889 schrieb Dr. Wilhelm Kramer, bisher praktischer Arzt in Würzburg, Plattnerstr. 4, an das kgl. Bezirksamt in Karlstadt, dass er sich ab sofort in Bonnland als Arzt niederlasse.xxxi

 

Ab dem 5. Dezember 1897 übernahm der Arzt Dr. Max Gottschalk, geboren am 3. März 1862 in Brokholz, Provinz Brandenburg, die Arztstelle. Er praktizierte bisher in Würzburg, war evangelisch und ledig. Dass er evangelisch war brachte ihm sicher einen Vorteil in Bonnland. Zu dieser Zeit gab es neben den jüdischen Familien größtenteils evangelische Einwohner.xxxii

 

Schon damals hatten es die Apotheker nicht so einfach. Manche Kunden waren mit dem Service nicht zufrieden. So beklagte sich K. F. Schmitt aus Gauaschach beim Bezirksamtmann am 15. Oktober 1898, dass der Apotheker keinen Provisor (Mitarbeiter) habe und deshalb die Ehefrau die Rezepte erstellt. Und weiter: „Der Apotheker war dieses Jahr 8 Tage in Wörishofen und die Frau mit ihrer schweren Hand macht sämtliche Rezepte. Auch Lehrer Büttner aus Hundsbach erzählt, dass Frau Apotheker Pulver verfertigt hat, die sie aber zu stark gemacht hat und daher der Apotheker die Pulver wieder holen ließ.

Außerdem sitzt der Apotheker alle Freitag in Hundsfeld im Wirtshaus und da muß die Frau während der Zeit die Rezepte auch machen. Nachts kommt er spät nach Hause und morgens steht er vor 10 Uhr nicht auf und da muss die Frau ebenfalls die Rezepte machen, da er es nicht für nötig hält aufzustehen. Überhaupt ist er gegen die Leute sehr harsch und grob und jagt sie sogar fort. Es ist daher die höchste Zeit, Herr Bezirksamtmann, wenn sie sich der Sache annehmen würden und die Apotheke zu vergeben, denn es wird hier im ganzen Bezirk davon gesprochen dass die Frau Apotheker die Rezepte macht.

Ergebenst grüßt K.F. Schmitt“xxxiii

 

Wie alle Apotheken wurde selbstverständlich auch die Apotheke in Bonnland jährlich geprüft. Der Visitationsbericht vom 14. August 1891 hatte folgende Gliederung:xxxiv

 

  1. Personalien

  1. Besitzer der Apotheke

  2. Gehilfen

  3. Lehrlinge

  1. Geschäftsführung

  2. Beanstandungen

  3. Desinfektionsmittel

  4. Homöopathische Arzneien

  5. Geschäftsräume

A) Haus

B) Offizin

C) Laboratorium

D) Wasserkeller

E) Materialkammer

VII) Reinlichkeit und Ordnung

VII) Apparate

VIII) Untersuchung der Arzneimittel

A) Rohe Arzneimittel

  1. Pharmazeutische Präparate

  2. Chemische Untersuchung

 

Als Gesamturteil des Medizinalrates ergab sich ein ‚sehr zufrieden stellend‘.

 

Weitere Prüfungen wurden in den Unterlagen festgehalten:

18. Dezember 1892

22. November 1893

27. Oktober 1894

21. Oktober 1895

21. November 1896

 

Bei der Prüfung im Oktober 1894 wurde festgehalten, dass Schmidt im laufenden Monat 115 Rezepte ausgefertigt hatte. Im Vergleich konnte die Apotheke in Karlstadt innerhalb von fünf Tagen im November 1894 82 Rezepte aushändigen. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Gewinnmöglichkeiten in Bonnland sehr beschränkt waren.

 

Die Öffnungszeiten der Apotheke betrugen unter Schmidts Zeiten: Im Sommer von sechs bis zweiundzwanzig Uhr und im Winter von sieben bis einundzwanzig Uhr. Und dies sieben Tage in der Woche!xxxv Die Einwohnerzahlen in Bonnland gingen in den letzten fünfzig Jahren kontinuierlich zurück. 1900 waren es nur 340 Einwohner, die das kleine Dorf bewohnten.xxxvi

 

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden weitere Visitationen bei Apotheker Schmidt in Bonnland festgehalten:xxxvii

13. November 1905

30. Oktober 1906

22. Juli 1907

7. September 1908

 

Lieferanten der Arzneimittel für Schmidt waren Hartmann & Schad aus Schweinfurt, sowie Ebert & Jacoby aus Würzburg, die heute noch einen großen Lieferservice in Unterfranken bieten.xxxviii

 

Am 15. Januar 1909 verstarb August Schmidt nach einer zehntägigen Krankheit. Die Apotheke wurde zum Verkauf ausgeschrieben. 15 Bewerbungen lagen vor. Bis zum endgültigen Verkauf agierte als Verweser der Apotheke der Pharmazeut Straus.xxxix

 

Apotheker Ernst Fleißner

 

Anna Schmidt überließ dann mit Kaufvertrag vom 4. März und 2. Juni 1909, ausgefertigt beim kgl. Notariat in Arnstein, die Apotheke dem Pharmazeuten Ernst Fleißner, geboren am 27. April 1847. Dieser hatte sich bei der Bewerbung besonders hervorgetan. Fleißner erklärte, dass er bereits drei Apotheken in Kaufbeuren, Eichstätt und Ingolstadt besessen hätte. Letztere hätten sie für 75.000 Mark gekauft und für 150.000 Mark verkauft. Auch in Pfaffenhofen an der Ilm wären sie aktiv gewesen. Dort hätten sie - seine Gattin Maria, 56 Jahre alt, katholisch, und er - eine große Drogerie gekauft, diese dann aber an ihren Sohn abgetreten.xl

 

Leider entwickelte sich das Vertragsverhältnis zwischen Anna Schmidt und Ernst Fleißner nicht so, wie sich das die Witwe vorgestellt hatte. Der Kaufpreis sollte laut Notarurkunde 40.000 Mark betragen, wovon 15.000 Mark sofort bezahlt wurden. Diese wurden unter der Bedingung entrichtet, dass Fleißner auch die Konzession von der Regierung erteilt bekäme. Sie wurde ihm am 1. Juni 1909 übertragen. Im Kaufpreis enthalten war das Wohnhaus mit Apotheke, Waschhaus, Holzlege, Keller, Altan und Hofraum auf der Plan-Nummer 708a mit 480 qm und auf der Plan-Nummer 708b ein Garten hinter dem Haus mit 370 qm. Außerdem waren die Warenvorräte im Kaufpreis enthalten. 40.000 Mark waren ein relativ hoher Betrag, wenn man bedenkt, dass der gesamte Apothekenumsatz im Jahr 1909 genau 5.258 Mark betragen hatte.xli

 

Ernst Fleißner war anscheinend nicht in der Lage oder nicht willens, die restlichen 25.000 Mark Kaufpreis an Anna Schmidt zu entrichten. Sie ging deshalb gerichtlich gegen Fleißner vor. Zur Sicherung ihrer Ansprüche hatte sie auf dem verkauften Grundstück eine Hypothek eintragen lassen. Aus dieser betrieb sie am 10. Mai 1911 die Zwangsversteigerung. Bereits vorher hatte der Bruder Fleißners am 5. September 1910 bei Ernst eine Pfändung vornehmen lassen. Anna Schmidt war dann wieder Eigentümerin des Hauses und setzte die Räumung des Hauses durch. Die Warenvorräte wurden am 20. Mai 1911 vom kgl. Gerichtsvollzieher Bort aus Arnstein gepfändet. Sie hatten einen Schätzwert von 1.217 Mark.xlii

 

Weitere Gläubiger Ernst Fleißners waren die Pharmaziegroßhändler Hartmann & Schad sowie sein Bruder Josef. Aufgrund der Pfändungen musste Ernst Fleißner Konkurs anmelden. Bei den Turbulenzen in diesen Tagen wurde die Apotheke geschlossen, was einen geharnischten Brief der Gemeinde Gauaschach vom 26. Juni 1911 zur Folge hatte. Sie monierte beim kgl. Bezirksamt Karlstadt, dass ihre Einwohner nun zur Apotheke nach Arnstein oder nach Wülfershausen gehen mussten, das seien jeweils eineinhalb bis zwei Stunden Wegezeit.xliii Aufgrund des Konkursverfahrens konnte Fleißner 1911 nicht an der Wahl der Apothekerkammer teilnehmen.xliv

 

Fleißner jedoch gab sich nicht so schnell geschlagen. Da er nach wie vor Konzessionsinhaber war, mietete er im Juni 1911 eine Wohnung in der Wirtschaft Asselborn. In der Folge gab es langwierige Gerichtsstreitigkeiten. Anna Schmidt warf ihrem Vertragspartner vor, dass er schöne Obstbäume in ihrem Garten vernichtet hatte, weil er Holz zum Heizen brauchte. Außerdem demolierte er viele Gegenstände, die noch im Haus verblieben waren. Zudem kündigte er den Vertrag mit der Reichspost, die der Apotheke jährlich einen Ertrag von über 700 Mark erbracht hatte. Schmidt meinte vor Gericht, kein Wunder, dass Fleißner nicht zahlungsfähig sei, würde er doch riesige Mengen Alkoholika in seine Wohnung bringen und die Apotheke extrem vernachlässigen. Nach Abschluss des Verfahrens kam Fleißner jedoch ohne Strafe aus dem Prozess heraus.xlv

 

Auch während dieser Zeit wurde die Apotheke regelmäßig visitiert. So sind Unterlagen vorhanden, die nachweisen, dass die Apotheke in Bonnland am 11. August 1909, am 14. November 1910 und am 6. Februar 1911 geprüft wurdexlvi.

 

Währenddessen bemühte sich Anna Schmidt, sich wieder eine Existenz aufzubauen, nachdem sie den Kaufpreis, der ihren Lebensunterhalt sichern sollte, nicht erhalten hatte. Anfangs versuchte sie mit Hilfe ihres Sohnes Dr. Otto Schmidt, der in Bonn als kgl. Oberlehrer wirkte, einen neuen Apotheker zu finden. Er fand auch einen Assessor und teilte ihm am 18. August 1911 mit, dass der monatliche Mietpreis für die Apotheke 600 Mark betragen würde. Jedoch beschied die kgl. Regierung von Unterfranken am 9. Dezember 1912, dass Anna Schmidt keine neue Konzession erhalten würde. Sie bemühte sich dann, in ihrem Haus eine Drogenhandlung zu eröffnen.xlvii

 

Anscheinend drängte die Regierung Ernst Fleißner, wieder ein ordentliches Lokal für die Apotheke zu finden. Dies geschah auch mit Hilfe seines Sohnes Max, der Architekt in Donaueschingen war. Dieser Sohn, geboren am 2. Mai 1884 in Kaufbeuren, wollte dem Vater für acht- bis zehntausend Mark eine neue Apotheke in Bonnland bauen. Dies klappte auch, denn bei der Visitation durch die Aufsichtsbehörde wurde der Regierung am 18. Mai 1912 mitgeteilt, dass Fleißner noch immer in der Gastwirtschaft Asselborn seine Geschäfte betreiben würde. Sein Umzug sei jedoch für den 1. August 1912 geplant. Anscheinend war der Sohn tüchtiger als der Vater. Die neue Apotheke wurde dann bereits am 5. Juni 1912 bezogen.xlviii

 

Nach wie vor bemühte sich Dr. Otto Schmidt um die Eintreibung der noch vorhandenen Forderung. Er beantragte am 12. Dezember 1913 eine Pfändung in Höhe von 17.410,44 Mark. Warum auch immer - ob Zahlung oder Vergleich -, die Pfändung wurde dann am 14. Februar 1914 aufgehoben.xlix

 

Vermerkt ist in den Unterlagen auch, dass Ernst Fleißner am 4. Mai 1916 zu einer Geldstrafe von 30 Mark wegen Körperverletzung verurteilt wurde.l

 

Am 14. Dezember 1919 schrieb Ernst Fleißner an das Bezirksamt Karlstadt (nun nicht mehr königlich), dass er auf Grund seiner eingetretenen schweren unheilbaren Krankheit auf die Konzession der Apotheke verzichten würde. Dies veranlasste das Bezirksamt, den Sanitätsrat Ed. Forster, Regierungsapotheker in Karlstadt, eine Stellungnahme über die Lebensfähigkeit der Apotheke in Bonnland abzugeben. Dieser gab dann einige Zahlen für das Jahr 1917 bekannt:

 

Umsatz 6.063,45 Mark

Wareneinsatz 2.015,92 Mark

Versicherungen 3 Mark

Standesvertretungsbeitrag 10 Mark

Verdorbene Waren 40 Mark

Gewerbe- und Einkommensteuer 73 Mark

Zinsen 160 Mark

Miete 180 Mark

Reinertrag 3.581,53 Mark

 

1918 betrug der Reinertrag dann 6.838,66 Mark und im Jahre 1919 ging er auf 5.427,94 Mark zurück. Grundsätzlich war ein Erlös von fünfzig Prozent vom Umsatz eine gute Sache, von der die heutigen Apotheker nur träumen können.li

 

Schließung der Apotheke

 

Ernst Fleißner starb dann im Januar 1920. Ab März betrieb dann Ludwig Pongratz als Verweser die Apotheke. Er war am 8. April 1877 in Neukirchen, Bezirksamt Kötzting geboren und seit 1902 im Apothekerberuf tätig. Vom 1. August 1914 bis zum Herbst 1919 war er als Oberapotheker und für die Kriegsgefangenenlazarettverwaltung des Truppenlagers in Grafenwöhr in leitender Stellung im Heeresdienst tätig.lii Auch ein Valentin Hagenauer war im Gespräch, als Verweser in Bonnland zu wirken. Das Bezirksamt Karlstadt bestätigte am 10. März 1920 den Eingang der Bewerbung. Hagenauer wurde am 14. Juli 1860 in Wiesenfeld geboren, war also zum Bewerbunszeitpunkt schon sechzig Jahre alt. Vorher war er zwei Jahre Besitzer der Apotheke in Volkach, wahrscheinlich auch als Verweser.liii

 

Sanitätsrat Forster prüfte die Lebensfähigkeit der Apotheke noch einmal am 16. Februar 1921 und stelle für das Jahr 1920 ein Reinergebnis von 15.030 Mark fest. Dabei muss man bedenken, dass sich ab 1920 bereits starke Inflationstendenzen feststellen ließen, die einen Vergleich mit den Vorjahren nicht möglich machen. Dieses Ergebnis veranlasste Ludwig Pongratz, der Tochter Fleißners einen Kaufvertrag anzubieten. Er wollte 35.000 Mark für das Anwesen und 15.000 Mark für die Warenvorräte bieten. Bedingung war, dass er die Konzession zum Betreiben der Apotheke erhalten würde. Dies war anscheinend gegeben, denn auch der Bezirksarzt Hock sprach sich für den Weiterbetrieb der Apotheke aus. Am 28. Mai 1921 erschien dann im Amtsblatt des Bezirksamtes Karlstadt die Anzeige, dass Pongratz die Konzession erhielt.liv

 

So ganz glücklich war Pongratz jedoch mit seiner Apotheke nicht. Die Armut auf dem Lande machte auch ihm deutlich zu schaffen. 1922 stellte er dem Bezirksamt auf acht Seiten seine missliche Lage vor. Nachdem er keine oder nur eine ungenügende Rückäußerung vernahm, schrieb er einige Tage noch einmal acht Seiten nach Karlstadt.lv

 

Der Umsatz war nach der Inflationszeit stark rückgängig. So betrug er 1924 2.513 Mark, 1925 2.831 Mark und bis Mitte November 1926 erzielte er nur 2.275 Reichs-Mark. Dies hatte auch zu Folge, dass sowohl vom Verweser als auch von der Behörde die Schließung der Apotheke betrieben wurde. Sanitätsrat Forster schrieb am 9. April 1925 an das Bezirksamt Karlstadt, dass die Apotheke zu den kleinsten im Regierungsbezirk Unterfranken zählen würde. Den notwendigen Mindestumsatz von 10.000 Reichs-Mark habe sie nie erreicht. Forster empfahl daher die Auflösung der Apotheke.lvi

 

Nicht nur die Armut der Bevölkerung, auch die ‚schmutzige‘ Konkurrenz beeinträchtigte die Überlebenschancen des Apothekers. Das Bezirksamt mahnte 1925 die Hausierer, dass es ihnen verboten sei, Arzneimittel an die Bevölkerung zu verkaufen. Ferdinand Nöth aus Aschfeld, das ebenfalls zum Einzugsgebiet der Bonnlander Apotheke gehörte, schrieb daraufhin an das Bezirksamt, dass ihm eine Frau aus Schweinfurt Empfängnisverhütungsmittel anbot, als er noch ein Geschäft führte.lvii

 

Mit Schreiben vom 31. Dezember 1926 moniert die Regierung von Unterfranken bei den Bezirksämtern Karlstadt, Gemünden und Hammelburg, dass die Gemeinden den Mindestumsatz der Apotheken gewährleisten sollten. Aber auch die Gemeinden hatten wenig Geld und so teilte das Bezirksamt Karlstadt am 31. März 1927 Ludwig Pongratz mit, dass die Gemeinden in seinem Wirkungsgebiet keinen Zuschuss leisten wollten. Dies war Pongratz bereits klar und er hatte sich zwischenzeitlich wieder in seiner Oberpfälzer Heimat um eine neue Betriebsbewilligung bemüht und diese auch erhalten.lviii

 

Nachdem Pongratz in die Oberpfalz (Windischeschenbach) verzogen war, wurde die Apotheke geschlossen. Die Kreisregierung in Würzburg schrieb am 4. Juli 1927 noch einmal das Bezirksamt Karlstadt an, wie die weitere Vorgehensweise bezüglich der Apotheke in Bonnland sei. Nachdem aber keine wirtschaftliche Grundlage mehr vorhanden war, blieb es bei der geschlossenen Apotheke. Dies bestätigte die Regierung in Würzburg dann am 2. Juli 1928 und Pongratz konnte über die Warenvorräte in dieser Apotheke verfügen. Somit wurde nach einer Dauer von 73 Jahren das Bestehen einer Apotheke in Bonnland beendet.lix

 

Arnstein, 13. Mai 2013

 

 

i Uta Weise. Bonnland 2005 in Arnsteiner Heimatkunde-Jahrbuch 2006

 

ii Günther Liepert: Apotheke Arnstein in Arnsteiner Heimatkunde-Jahrbuch 2012, S. 99

 

iii StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1197

 

iv Dr. E. Riegel, Statistik der Ärzte und Apotheker Deutschlands. Speyer 1859, Seiten 100-101

 

v Günther Liepert: Apotheke Arnstein. Arnsteiner Heimatkundejahrbuch 2012, S. 99

 

vi StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1197

 

vii StA Würzburg, Regierungsabgabe 1943/45, Signatur 6418

 

viii StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1197

 

ix StA Würzburg, Regierungsabgabe 1943/45, Signatur 6418

 

x StA Würzburg, Regierungsabgabe 1943/45, Signatur 6418

 

xi StA Würzburg, Regierungsabgabe 1943/45, Signatur 6418

 

xii StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1197

 

xiii Verordnungs- und Anzeigeblatt der kgl. bayer. Verkehrsanstalten, München 1855

 

xiv Verordnungs- und Anzeigeblatt für die Königlich-Bayerischen Verkehrsanstalten. München 1855, München, Nr. 52 vom 31. Oktober 1855, Seite 282

 

xv StA Würzburg, Regierungsabgabe 1943/45, Signatur 6418

 

xvi Würzburger Stadt- und Landbote; allgemeiner Anzeiger für Würzburg und Umgebung, Würzburg, vom 14. August 1867

 

xvii StA Würzburg, Apotheke zu Bonnland 1873

 

xviii StA Würzburg, Regierungs-Abgabe 1943/45, Signatur 6416

 

xix StA Würzburg, Apotheke zu Bonnland 1873

 

xx StA Würzburg, Regierungs-Abgabe 1943/45, Signatur 6416

 

xxi StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1198

 

xxii StA Würzburg, Regierungsabgabe 1943/45, Signatur 6416

 

xxiii StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1198

 

xxiv StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1198

 

xxv StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1198

 

xxvi StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1199

 

xxvii StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1203 I

 

xxviii StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1200

 

xxix StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1199

 

xxx StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1132

 

xxxi StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1199

 

xxxii StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1199

 

xxxiii StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1199

 

xxxiv StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1203 I

 

xxxv StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1203 I

 

xxxvi Einwohnerbuch 1901 für das Bezirksamt Karlstadt, Karlstadt 1901

 

xxxvii StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1203 IV

 

xxxviii StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1200

 

xxxix StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1200

 

xl StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1200

 

xli StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1200

 

xlii StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1200

 

xliii StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1200

 

xliv StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1204

 

xlv StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1200

 

xlvi StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1203 IV

 

xlvii StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1200

 

xlviii StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1200

 

xlix StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1200

 

l StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1200

 

li StA Würzburg Apotheke zu Bonnland 1873

 

lii StA Würzburg, Apotheke zu Bonnland 1873

 

liii StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1200

 

liv StA Würzburg, Apotheke zu Bonnland 1873

 

lv StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1204

 

lvi StA Würzburg, Apotheke zu Bonnland 1873

 

lvii StA Würzburg, LRA Karlstadt, Signatur 1204

lviii StA Würzburg, Apotheke zu Bonnland 1873

lix StA Würzburg, Bezirksamt Karlstadt, Apotheke in Bonnland, Schließung betreffend